EU-Bildungsprogramm Erasmus+ lässt Flügel wachsen

Den Schülerinnen und Schülern des gestalterischen Vorkurses wird eine einmalige, attraktive Möglichkeit geboten, während einer zweiwöchigen Studienreise eine europäische Kulturstadt kennenzulernen und dadurch den persönlichen Horizont geografisch und kulturell zu erweitern.

 

Durch diese Internationalisierung und Vernetzung erhalten die Schüler wertvolle Einblicke in die lokalen Universitäten, Kunsthochschulen und Museen. Des Weiteren kann die Kunstschule Liechtenstein aufgrund dieser Partnerschaft Gastdozenten verschiedener Länder für gestalterische Sonder- und Projektwochen (in englischer Sprache) einladen, welche die interkulturelle Kompetenz von Schülern und Lehrenden nachhaltig ausbauen.

 

In Zusammenarbeit mit der Agentur für Internationale Bildungsangelegenheiten (AIBA) kann die Kunstschule Liechtenstein mittlerweile die Vorbereitungen für ihre dritte Studienreise treffen.

 

Am 7. Dezember 2016 durfte die Kunstschule Liechtenstein den Erasmus+ Award entgegennehmen, der die hohe Qualität der Projekte und das Engagement der Projektträger auszeichnet. >> Bericht

Glasgow | 2017

Die dritte Studienreise führte nach Glasgow, wo wir mit der Glasgow Art School einen weiteren tollen Projektpartner hatten, welcher die beiden Wochen zu einem ganz besonderen Erlebnis gestalteten.

Bildergalerie

Spanien - Madrid, Alcala und Toledo | 2016

Die zweite Studieneise mit Erasmus+ führte den Vorkurs 2015/16 nach Spanien, nach Madrid, Alcala und Toledo.

 

Partneruniversität war die Facultad de Bellas Artes in Madrid, wo Professor Ricardo Horcajada Gonzalez spannende Einblicke in die Ateliers und Werkstätten aller Sparten der Kunst gewährte.

Einen Grossteil des Aufenthaltes verbrachten die Schüler/innen dann in Alcala, wo diese an der dortigen Universität an einem 5tägigen Workshop teilnehmen konnten. Die letzten vier Tage ging es wieder zurück nach Madrid. Ein Atelierbesuch bei einem renommierten Künstler stand dabei ebenso auf dem Programm wie ein eintägiger Ausflug in die historische Stadt Toledo mit einem Rundgang, beginnend bei der geschichtsträchtigen, gotischen Kathedrale.

Reisebericht

Bildergalerie

Erasmus+ Award, Verleihung in Triesenberg | 2016

Zum ersten Mal wurde der Erasmus+ Award in Liechtenstein verliehen. Die Kunstschule freut sich, zu den Preisträgern zählen zu dürfen.
>> Bericht

Bildergalerie

Tschechische Republik - Sazava, Prag und Pilsen | 2015

 

Die erste Studienreise mit Erasmus+ führte den Vorkurs 2014/15 in die Tschechische Republik nach Sazava, Prag und Pilsen.

 

Der Anfang bildete ein dreitägiger Workshop in Sazava, in der Glasmanufaktur Cesty SKLA. Hier wurden die Teilnehmer in die verschiedenen Möglichkeiten der Glasbearbeitung und Herstellung eingeführt.

Weiter ging es dann nach Prag an die Gastuniversität ARCHIP, der englischsprachigen, internationalen Fakultät für Architektur. Diese gewährte der Kunstschule Liechtenstein Gastrecht und stellte einen Arbeitsraum für zwei Wochen zur Verfügung. Neben einem Workshop standen auch Besuche an der Technischen Universität für Architektur, Industrial Design und Innenarchitektur sowie der Jahresausstellung der Kunstschule UMPRUM auf dem Programm

Ein weiteres Ziel war es, diverse Persönlichkeiten bei ihrer Arbeit bzw. in deren Ateliers zu erleben, hierfür öffneten Fotografen und Designer ihre Ateliertüren.

Das 2. Wochenende war für einen Ausflug nach Pilsen, der Europäischen Kulturhauptstadt 2015, reserviert. Eine intensive Stadtbesichtigung mit Ausstellungen und öffentlichen Veranstaltungen zum Kulturjahr prägten das Wochenende.

Reisebericht

 

Bildergalerie

 

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst.

 

Erasmus+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Mehr als vier Millionen Menschen werden bis 2020 von den EU-Mitteln profitieren. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen.