Mimi von Moos: Meine Räume

Mimi von Moos wendet Methoden der künstlerischen Forschung und der Konzeptkunst an, um sich mit Fragen der Ästhetik zu nähern.

 

Dabei lotet sie verschiedene Herangehensweisen an und Perspektiven auf ein Thema aus, wodurch Werkgruppen entstehen, die sehr heterogen sein können. Von Moos schreibt, zeichnet, sammelt, filmt, interveniert, baut und macht Performances. Sie konzipiert, installiert, realisiert und kuratiert Kunst, Räume für Kunst und Kunstveranstaltungen. Zugleich engagiert sie sich für die Etablierung von Räumen für Begegnung, Austausch, Diskurs und Forschung in der Kunst. In ihrem Vortrag erzählt sie davon, was am Anfang einer künstlerischen Arbeit steht und warum sie sich für Kunst engagiert.

 

Mimi von Moos lebt und arbeitet in Basel und Rotterdam. Sie begann ihre schöpferische Laufbahn als Schmuckgestalterin und diplomierte 1993 an der Fachhochschule Köln. 2012 graduierte sie mit einem Master of Fine Arts an der FHNW/HGK in Basel. Ihre künstlerischen Interventionen und Werke erscheinen seither an zahlreichen Orten in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich, Niederlande und den USA. Ihre erste Kunstbuchpublikation («die Verwandte», Edition Patrick Frey) wurde 2019 als eines der schönsten Schweizer Bücher ausgezeichnet. Seit 2016 engagiert sie sich für die Umnutzung der alten Synagoge in Hegenheim (F) zu einem Ort für Kunst. Hierfür gründete sie 2020 den Verein «le ventre».

Bildlegende

Bild 2: Verschreibung der Landschaft, 2022, Texte, Holz, Kunststoff, Foto © Willem Mes

Veranstaltungsdetails

Datum

30. Januar 2024

 

Uhrzeit

17.30 Uhr

 

Ort

Kunstschule Liechtenstein

 

Kosten

Eintritt frei

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