Schmuck: Handwerk mit Tradition – Ausdruck der Persönlichkeit?

«Schmuck» hat viele Dimensionen. Oft besteht ein Schmuckstück aus Gold, Silber oder Platin und ist mit Edelsteinen und Perlen bestückt. Es kann aber auch aus Papier, Kunststoff, Brot, Schweinehaut, Pflanzensamen oder Hölzern bestehen. Je nach Konzept und Design der Gestalter:innen – auch Autor:innen genannt – sind den Werkstoffen kaum Grenzen gesetzt. Die Tragbarkeit wird ausgereizt und Konventionen werden hinterfragt. So gibt es körperumgreifende Installationen, Broschen als Projektionen für Malerei oder in die Haut implantierte Edelmetallplättchen.

 

Diese Veranstaltung möchte das Bewusstsein für das «Konzept Schmuck» erweitern, das Sehen schulen und die Wertigkeit eines Schmuckstückes vermitteln. Diese definiert sich über dessen gestalterische Leistung und das Konzept sowie dessen handwerkliche Qualität.

 

Kristina Balzer ist selbstständige Goldschmiedemeisterin in Frankfurt am Main. Seit 2012 unterrichtet sie u.a. an der Staatlichen Zeichenakademie Hanau «Fachpraxis Goldschmieden». 2001 übernahm sie die renommierte Galerie Aurum für zeitgenössischen Schmuck in Frankfurt. Die Ausstellungen dieses nomadischen Konzeptes finden in wechselnden Räumen statt, z.B. Museen, Galerien und Offspaces. Seit 2001 besitzt sie eine Werkstatt mit Geschäft für ihre eigenen Kreationen. 

Bildlegende

Ulo Florak, 2008. © Kristina Balzer und der Künstler

Veranstaltungsdetails

Datum

12. März 2024

 

Uhrzeit

17.30 Uhr

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