Nach dem Vorkurs...

Spezialisierungsmöglichkeiten auf Fach- und Hochschulniveau:

 

Die Wege nach dem Gestalterischen Vorkurs sind vielseitig, AbsolventInnen haben sich u.a. für folgende weiterführenden Einrichtungen entschieden, gerne können wir bei Bedarf auch entsprechende Kontakte herstellen. Auch die Lehrenden und Gastdozenten an der Kunstschule Liechtenstein sind teilweise dort tätig bzw. verfügen über entsprechende Kontakte und können somit ebenfalls aus erster Hand über die Anforderungen und Möglichkeiten berichten.

 

Liechtenstein

Universität Liechtenstein/Fachrichtung Architektur

 

Schweiz
n/w Basel Gestaltung & Kunst 

Zürcher Hochschule der Künste

F+F Schule für Kunst und Gestaltung 

B:B Schule für Gestaltung Bern und Biel

Design & Kunst Hochschule Luzern 

 

Österreich

FH Vorarlberg, Intermedia

 

Deutschland

HTK Akademie für Gestaltung Hamburg

Feedback von Vorkurs-Absolventen aus erster Hand!

Medea, JG 2016/17, Grafikdesign

Nach dem Vorkurs habe ich bei der F+F Schule für Kunst und Design eine Grafikfachklasse angefangen, an welcher ich noch immer fleissig dran bin. Dies ist eine schulische Berufsausbildung, aus welcher man mit einem EFZ Zeugniss herausgeht, sofern man besteht natürlich.

Den Gestalterischen Vorkurs kann ich jedem, der etwas in eine kreative Richtung machen möchte, ans Herz legen. Man lernt jegliche Bereiche, welche die Kunst bietet, kennen & kann so herauskristalisieren, wo man sich in Zukunft sieht.

Und ich meine, es gibt ja nichts Schöneres als künstlerisch zu Werken. Da wird mir bestimmt kein Kreativschaffender wiedersprechen.:)
 

Martina, JG 2014/15, Kunst

Als ehemalige Schülerin des Vorkurses der Kunstschule schaue ich gerne auf dieses Jahr zurück. In diesem konnte man alles frei und unvoreingenommen ausprobieren, sich orientieren. Jeder Tag war ein Spass an der Kunst und eine geniale Vorbereitung für den weiteren Weg.

Auch hier gilt: Was man selbst daraus macht, kommt direkt zu einem zurück!

 

https://www.martinamorger.com

Nadine, JG 2009/10, Grafikdesign

Nach dem Vorkursjahr – das mittlerweile schon 8 Jahre zurück liegt – habe ich erstmal eine Ausbildung zur Grafikerin in einer kleinen Agentur gemacht. Gleich danach habe ich an der ZHdK studiert. (Design – Vertiefung Visuelle Kommunikation)
Nach dem Abschluss meines Studiums bin ich für drei Monate nach Berlin, um an einem kleinen Projekt mitzuarbeiten. Danach bin ich weiter nach Hamburg gezogen und arbeite seither als Designerin bei We are Fellows. Wir arbeiten vor allem im digitalen Bereich – also Interaktives, Webseiten, Apps aber auch im Bereich Corporate Design und manchmal auch im Printdesign.

Was möchte ich Interessenten rückblickend zum Vorkurs sagen?
Rückblickend bin ich extrem froh, dass ich den Vorkurs machen konnte, weil der gestalterische Bereich doch sehr breit ist. Ich konnte so in alle Bereiche hineinblicken, erste Gehversuche machen und merkte erst dadurch, dass ich mich im Bereich Grafikdesign weiter vertiefen will. Zudem half mir das Jahr natürlich bei der Mappe, die eben notwendig ist in diesem Gebiet.

Ich hoffe, das überzeugt zukünftige, junge GestalterInnen!
Für weitere Fragen bin ich auch jederzeit offen.

Maximilian, JG 2012/13 Grafikdesign

Nach dem Vorkurs habe ich einige diverse Stellen angetreten. Ich war im 10. Schuljahr, habe eine Kaufmännische Lehre begonnen und habe diverse Praktika absolviert. Diese sowohl in Admin als auch in Kreativbranchen. Nebenbei habe ich auch mein kleines Grafikbüro eröffnet, Studio1996, und nehme vor allem Kleinaufträge von regionalen KMU’s entgegen. Momentan habe ich das grosse Glück, die Jung von Matt Academy in Hamburg zu besuchen. Europas grösste und erfolgreichste Werbeagentur bildet dort die Kreativen von morgen aus. Die Ausbildung besteht aus einem Theorieteil am Hauptsitz in Hamburg und einem praktischen Teil an einem der vielen Standorte im deutschsprachigen Raum (Berlin, Hamburg, Stuttgart, München, Zürich, Wien). 
Die Ausbildung basiert stark auf Storytelling in der Werbebranche. Demnach würde ich bei einem erfolgreichen Abschluss in die Welt der Werbung und dem Verkaufen von Emotionen eintauchen. 

 

Was möchte ich Interessenten rückblickend zum Vorkurs sagen?
Der Vorkurs bietet kreativen Jugendlichen die Chance sich neu zu entdecken, aus Mustern auszubrechen und zu experimentieren. Die vielseitigen Angebote der Kunstschule und die qualifizierten Lehrpersonen bieten eine Flut an kreativen Eindrücken, die man nirgendwo sonst in der Region bekommt. Man sollte sich nicht unbedingt auf das Ziel versteifen, welches man zu Beginn des Kurses hatte und nicht jedes Fach hinterfragen. Klar, einige Fächer gefallen den einen mehr den anderen weniger.

Aber jeder Schüler, der Tag für Tag in die Kunstschule kommt, sollte probieren, das beste und das meiste aus jeder Lektion mitzunehmen und die gelehrten Techniken auf sich selbst zu übertragen. Denn nur so entdeckt ein begeisterter Maler die Liebe zur Fotografie oder ein Grafiker die Wunder der Szenografie.

Kunst ist so wandelbar und vielseitig einsetzbar, dass es fatal wäre, gerade in einem kreativen Bereich die Scheuklappen unten zu lassen und per Tunnelblick durch das Jahr zu sausen. Es ist auf jeden Fall richtig, seine Stärken zu stärken, aber vielleicht entdeckt der ein oder andere ganz andere Stärken, wenn er oder sie es zulässt, mit seinen oder ihren Schwächen zu arbeiten.

Ich zum Beispiel war bis zum Vorkurs kein Fan von Malerei. Heute macht es mir Spass, eine Leinwand zu bemalen. Ich werde meinen Berufswunsch nicht darauf ausrichten, aber vielleicht gibt es die ein oder andere Situation in der man froh ist zu wissen, was man mit Terpentin oder einer Leinwand anstellen kann.

Kurz gesagt, ich würde den Interessenten sagen, dass sie offen für neue Erfahrungen sein sollen, sich aber aufgrund der begrenzten Ausbildungsplätze nicht zu viel Zeit lassen sollten, sich für eine Richtung zu entscheiden.
Anbei ein paar Links, die vielleicht für die Vorkursschüler von Interesse sind.
Jung von Matt Academy: https://jvm-academy.org
Jung von Matt Agentur: https://www.jvm.de
Studio 1996: https://www.studio1996.com

Besime, JG 2011/12, Modedesign, Grafikdesign

Nach dem Vorkurs habe ich direkt eine vierjährige Lehre als Grafikerin gemacht und erfolgreich abgeschlossen. Danach verbrachte ich 9 Monate in London, habe dort Englisch gelernt und ein sehr spannendes Praktikum als Grafikerin bei einer Branding Design Agentur gemacht. Nach dieser Zeit entschied ich mich dafür, Modedesign zu studieren und befinde mich mittlerweile im ersten Ausbildungsjahr des Studiengangs Modedesign HF an der F+F in Zürich. 

Was möchte ich rückblickend Interessenten zum Vorkurs sagen?

Im Vorkurs an der Kunstschule Liechtenstein erhielt ich die Möglichkeit, mich gestalterisch zu entdecken und zu entfalten. Gleichzeitig war es auch ein Jahr, in dem ich mich sehr mit meiner eigenen Person auseinandergesetzt und mich dadurch stark entwickelt habe. Wer bin ich? wo möchte ich hin? Wie möchte ich mich und auf welche kreative Weise dem Äusseren präsentieren? 
Es war eine extrem spannende und erfreuliche Zeit und war für mich der erste und sehr wichtige Schritt in eine gestalterische Berufsrichtung.

Andrina, JG 2011/12, Kunst, Kunstvermittlung

Den Vorkurs an der Kunstschule Liechtenstein habe ich 2011/12 absolviert. Danach habe ich 2012 - 2015 Kunst & Vermittlung an der Hochschule Luzern Design & Kunst studiert. Seit diesem Abschluss arbeite ich in diversen Feldern im Bereich der Kunst- und Kulturszene. Einerseits bin ich aktiv als freischaffende Künstlerin und kann mit meinen Werken an diversen Ausstellungen teilnehmen, andererseits beschäftige ich mich mit unterschiedlichen kuratorischen Projekten u.a. leite ich seit 2017 den Kunstraum PTTH:// in Luzern. Neben diesen Aufgaben arbeite ich seit einigen Jahren an der Kunstschule Liechtenstein als Dozentin/Lehrerin, wo ich versuche mein Wissen und meine Freude an der Gestaltung weiter zu geben.

Die Kunstwelt in ihren ganz unterschiedlichen Aspekten ist mein Zuhause und ich liebe es mich in ihr zu bewegen und ein Teil davon sein zu können.

 

Der Vorkurs war mein Sprungbrett für all meine Tätigkeiten, die ich heute ausführe und die Kunstschule Liechtenstein ist bis heute ein wichtiger Zugangs- und Ausgangspunkt für mich und hat mich auf meinem bisherigen Weg sehr stark geprägt. 

 

www.andrinakeller.ch

Nina, JG 2011/12, Grafikdesign, Fotografie

Ich habe die Aufnahmeprüfung für die Grafikfachklasse in Luzern zwar bestanden, mich dann jedoch aus privaten Gründen dagegen entschieden. Durch den Vorkurs habe ich die Möglichkeit bekommen, in einem Unternehmen in Schaan, die ersten beruflichen Erfahrungen zu machen. Meine Aufgaben dort waren neben der Fotografie und interne Dokumente erstellen auch die gestalterische Umsetzung, z.B. neues Corporate Design oder Broschüren, wobei mich Klaus Lürzer (damaliger Lehrender) betreut hat.

Danach habe ich die Ausbildung als Grafikerin bei einer Branding und Marketing Agentur in Chur GR angefangen. Das Jahr davor, sowie auch der Vorkurs, gab mir nicht nur mehr Vorteile bei der Lehrstellensuche, das praktische Arbeiten gab mir auch Routine, Sicherheit und Vorwissen, sodass ich in den ersten Lehrjahren schon sehr viel weiter war und so schnell selbstständig Arbeiten umsetzen konnte. 

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung fand ich eine Stelle in einer Agentur mit Schwerpunkt Digitalisierung und Werbung in Bern, wo ich heute als Grafikerin fest im Team eingebunden bin und kleine bis mittlere Projekte selbstständig umsetzen darf und meine Erfahrungen in diesem Bereich weiter ausarbeiten. Nebenbei realisiere ich persönliche Projekte (Leidenschaft ist die Fotografie) oder solche von meinem Bekanntenkreis.
 

Was möchte ich Interessenten rückblickend zum Vorkurs sagen?
Ich war damals völlig überfordert und unsicher darüber zu entscheiden, was ich nach der Schule wirklich machen möchte. Der Vorkurs half mir sehr, nicht nur Neues ausprobieren zu können und mich kreativ auszuleben, sondern auch meine Interessen und Stärken heraus zu kristallisieren, damit ich mir bewusst werden konnte, als was ich später arbeiten möchte. Ich habe unglaublich tolle Erfahrungen gesammelt und würde das Jahr immer wieder machen. Ich empfehle es allen, die eine Plattform suchen, sich kreativ austoben zu können und sich auf ihre berufliche Karriere vorbereiten möchten, da die Gespräche und das Feedback mit den Dozenten sehr hilfreich ist und man die Möglichkeit hat, unter den besten Bedingungen eine Mappe oder Bewerbung zu erstellen. Auch kommen der Abschluss des Vorkurses und die Arbeiten daraus bei zukünftigen Arbeitgebern immer sehr gut an.
 

Florina, JG 2007/08, Case Management

Ich habe im 2007 den gestalterischen Vorkurs besucht. Anschliessend habe ich 1 Semester Fachklasse Grafik an der Hochschule Design & Kunst in Luzern gemacht. Leider habe ich die Kunst nicht mehr als Hobby gesehen, sondern nur noch als Muss und der Spassfaktor ging total verloren. Daher beendete ich diesen Weg.

 

Im 2011 schloss ich das KV E-Profil ab. Heute bin ich Case Manager bei der Suva (Anstellung seit 8 Jahren), wobei ich Schwerverunfallte bei der beruflichen Wiedereingliederung betreue und habe nebenbei im Februar 2017 die Weiterbildung zur Betriebswirtschafterin HF begonnen.

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