Über Kunst, Natur und andere Überlegungen

(Living Things and other Matters) 


Leonardo Bürgi Tenorio beschäftigt sich intensiv mit der Dichotomie zwischen Kultur und Natur. Seine künstlerische Praxis findet hauptsächlich in der Natur statt, wobei er natürliche Materialien bevorzugt einsetzt. Durch eine romantisch geprägte Bildsprache strebt er nach einer Repräsentation der Natur und reflektiert gleichzeitig das menschliche Selbstbild innerhalb der Kultur. Hierbei setzt er bewusst natürliche Materialien in Kontrast zu kulturellen Artefakten, um deren gesellschaftliche und historische Relevanz zu hinterfragen. Seine Werke sind grösstenteils installativ und skulptural und weisen oft hybride Merkmale auf. In seinem Vortrag berichtet Bürgi Tenorio über die Arbeit mit lebendigen Materialien und die Spannung zwischen institutionellen und öffentlichen Räumen. Dabei stellt er Fragen wie: Wie kann in der künstlerischen Praxis mit dem Thema Natur im Spannungsfeld zwischen Repräsentation und Beziehungspflege umgegangen werden? Was enthüllen die Definitionen von Natur und Wildnis über unser Menschen- und Naturverständnis, und wie stehen sie zueinander in Beziehung?

 

Im Jahr 2023 schloss Bürgi Tenorio sein M.F.A.-Studium am Institut Art Gender Nature FHNW/HGK in Basel ab. Seine Werke werden national und international umfangreich ausgestellt. Im selben Jahr realisierte er das Bauwerk «Living Things» im Garten der Sandgruben in Basel. Er lebt und arbeitet in Basel.

 

In Zusammenarbeit mit der CIPRA.

 

Bild: Leonardo Bürgi Tenorio «Living Things», Sandgruben Basel, 2023

Veranstaltungsdetails

Datum

10. Dezember 2024

 

Uhrzeit

17.30 Uhr

 

Ort

Kunstschule Liechtenstein

 

Kosten

Ohne Voranmeldung. Eintritt frei.

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